Das Land und die Lust – Landhausküchen

Die neue Landlust

Nichts außer Ruhe, Natur und Schönheit…
Oder: warum das Leben auf dem Land so erfüllend sein kann!

Noch vor zehn Jahren wurden die Leute auf dem Land gerne mal liebevoll „Müslis“ oder „Ökos“ genannt. Heute hat sich das geändert. Die Menschen in der Stadt schauen oft ein bisschen neidisch auf die großzügigen Wohnungen und Häuser der Freunde, die auf dem Land leben.
Gerade für eine Familie ist’s nirgends schöner als auf dem Land. Zuerst einmal hat man einfach mehr Wohnfläche. Zum zweiten einen größeren Garten, Platz zum Spielen und vielleicht sogar ein paar Tiere – ein Paradies für Kinder.
Der Vorteil an einem großen Haus ist, dass jeder sein eigenes Zimmer hat. Aber das Wichtigste ist die große Wohnküche, in der alle zusammenkommen. Hier werden Hausaufgaben gemacht, gemeinsam gebacken, der nächste Urlaub besprochen und nicht zu vergessen: gekocht und gegessen.

Die Landhausküche – klassisch und modern


Neu und zeitgemäß interpretiert

Die Landhausküche ist ein zeitloser Klassiker, der aber, wie alles andere auch, der Mode unterliegt. Um den modernen Ansprüchen gerecht zu werden, hat sich in einer heutigen Landhausküche deshalb im Vergleich zum Ursprung viel geändert. Zwar kommunizierte die Landhausküche immer Langlebigkeit und damit Vorausplanung, aber Themen wie Minimalismus und High-Tech ließen sich eher schwer in alten Landhausküchen finden.
Doch wo ein Wille, da auch eine Küche. Modernste Materialien, Linienführung und individuelle technische Lösungen haben die Landhausküche logisch und frisch weiterentwickelt. So finden sich neben edlen Hölzern heute auch Materialien wie Chrom, Stein oder Stahl und schaffen einen neuen Look, der durch moderne Anteile, wie einem hochgebauten Backofen oder einer Kochinsel, unterstützt wird.

Nostalgisch mit zeitgemäßem Flair

Holz, Urigkeit und ein einfacher, grober Charme. Das ist die Landhausküche, wie wir sie uns oft vorstellen und die auch im Alpenraum oft zu sehen ist. Vielen drängt sich hier die Vorstellung von Bäuerlichkeit und Grobheit auf. Allerdings ist das ein eher missverständliches Bild. Landhausküchen waren ursprünglich echte Qualitätsküchen, die viele Generationen überstanden. Und das gilt heute genauso! Denn die Anziehungskraft, die das klassische Konzept besitzt, gibt es nach wie vor. Der Grund? Es ist ein System, das einfach funktioniert. Mit herausstechenden Merkmalen wie Glasschränken kommen Sie so in Besitz einer Küche, die herausragend gut aussieht – ohne dabei das Understatement zu verlieren.
Romantisch und verspielt war gestern. Die Landhausküche heute wird modern interpretiert und nostalgische Elemente dafür sparsam als Akzent gesetzt. Die neuen Fronten sind weniger verspielt, Rahmenfronten oder Fronten mit Rillen in Satin- oder Seidenglanzlack mit Holzporenoptik bestimmen den Look. Dabei kommen auch moderne Farben wie Schwarz, Grautöne, Salbeigrün oder Blaugrau zum Einsatz, ohne die Klassiker Weiß und Magnolia nicht unerwähnt zu lassen.

Offene Regale, wie hier bei der Kücheninsel, lockern die geschlossenen, kompakt wirkenden Fronten gekonnt auf. Kochbücher, große Schüsseln, Vintage-Kannen und Erinnerungsstücke an Oma finden hier einen Stammplatz.

Ein Hauch Nostalgie: Zwei ausziehbare Tablare im offenen Herdelement halten Kochtöpfe und Pfannen unter dem Kochfeld für den ständigen Einsatz ganz unkompliziert parat.
Schöne Teller muss man zeigen: Das Tellerregal ist der nostalgische Landhausverstärker par excellence. Es hält die Teller stets griffbereit und an der praktischen Relingstange lassen sich Topflappen, Geschirrtücher und Suppenkellen hängen.

Innen wie außen dem Naturgefühl folgen: Massive Einsätze aus Eiche sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch äußerst praktisch. Organisieren und ordnen Sie Besteck, Messer, Gewürze und vieles mehr.

Verspielte Details: Kein Muss, aber ein Hauch von Nostalgie. Der Sockelfuß setzt dezidiert eingesetzt, schöne, ländliche Akzente.

Die unglaublichen Vorteile am Landleben


Eigene Ernte

Legen Sie sich in Ihrem Garten Gemüsebeete an, pflanzen Sie Obstbäume und ganz wichtig – züchten Sie frische Kräuter. Sie werden Ihre erste Ernte der Blaubeeren gar nicht abwarten können und sich mit den Kindern darauf freuen, den Blaubeerkuchen zu backen oder Marmelade einzukochen. Auch das eigene Gemüse wird Ihnen besser schmecken als aus dem Supermarkt und zwar um einiges.

Garteln statt Yoga

Was den Städtern das Yoga, ist dem Landmann die Gartenarbeit. Beim Werkeln im Garten kann man wunderbar abschalten und den Kopf frei kriegen und das sogar an der frischen Luft und ohne Matte. Wenn Ihnen der Garten nicht reicht, dann machen Sie einen ausgedehnten Spaziergang über die Wiesen und Felder in Ihrer Nähe – eine gute Methode für Stressabbau.

Gartenparty

Und wenn Sie alles schön haben im Garten, dann laden Sie Ihre Freunde zur Gartenparty ein! Mit Lampions, selbstgemachter Limonade und frischen Erdbeeren aus eigener Ernte. Der Kontakt zu Ihren Freunden in der Stadt wird sicherlich nicht abreißen. Auf jeden Fall werden Sie sich im Sommer vor Besuch kaum retten können.
Tipp: Kommunizieren Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden, dass Sie kein Fan von Überraschungsbesuchen sind, weil Sie auch gerne mal Ihre Ruhe haben wollen – auf dem Land. Kurze Absprachen erleichtern die Vorbereitung.